Mittwoch, 2. Dezember 2009

Shoeslut de luxe

Ich LIEBE es, eine Frau zu sein ...

Nasenbeinbruch und Presslufthammer

Die Steuer sitzt mir im Nacken, Weihnachten lauert vor der Tür und der Monat brummt vor teuren Partyabenden. Verurteilt mich also nicht voreilig, wenn ich gestehe: Ich habe meinen Körper an die Wissenschaft verkauft!

Seht her! Dies ist nicht etwa die Requisite zu "Der Froschmann 2" oder ein mobiles Beatmungsgerät gegen asthmatische Apnoe:



Der Kenner des asiatischen Wellnessmarktes wird diese Produktneuheit sofort erkannt haben.



Das "therapeutische Augen-Massagegerät" Nurieye-5800 bietet dem verspannten Auge der modernen Frau alles, was es sich wünscht: Druckmassage durch sich rythmisch aufblähende Augenmaske, Wärmekissen und Vibrationsmassage(!) - das alles einzeln oder kombinierbar über verschiedene Programme abrufbar - verkabelt oder batteriebetrieben. Buy and enjoy!

Wenn du eine Asiatin bist.

Ansonsten fallen mir nur zwei Worte ein: Nasenbeinbruch und Presslufthammer.

Die Maske ist für den koreanischen Markt entwickelt - Nasen unerwünscht! Entsprechend liegt das starre Konstrukt sehr schmerzhaft auf selbiger auf. In Kombination mit der Vibrationsfunktion entsteht dann ein Feeling von frischem Staßenpflaster unter Presslufthammer. Zudem konnte das mit Klettverschluss gehaltene Band um den Kopf nichts daran ändern, dass die Maske wild zuckend den Weg eine Gesichtshälfte hinab suchte. Immer.

Und wie wird es mir nun gedankt und vergütet?

Dieser Eintrag wird dem neuen Produkt den Marktdurchbruch bescheren, ich werde zur Exklusiv-Vertreiberin schlecht übersetzter Bedienungsanleitungen avancieren und je Klick auf diese Seite 20 Euro Provision einstreichen. In dreißig, vierzig Jahren habe ich dann die Batterien für das Experiment schon wieder raus.

Das nenn ich Geschäftssinn!

Dienstag, 17. November 2009

Ich bin Sandra Bullock!


Kein Star hatte Ähnlichkeit mit mir.
Ich bin nichtmals hübsch zu morphen.
Hmpf!

Montag, 21. September 2009

Die Goldene Himbeere 2009 goes to ...



Simon Böer - nein, wartet. Annett Renneberg - nein, wartet. Devot - der komplette Film.

Wir befinden uns bei Minute 35 und ich konstatiere gallopierende Agressionen.

Am lustigsten finde ich die diversen Fessel- und Würgemale, die Madame Actress von Wattebäuschchen davonträgt. Wären sie echt, wäre sie schon halb tot. Aber wer wird denn gleich Ahnung haben wollen. Argh!

Blutiger Absinth


Das war ein Wochenende nach meinem Geschmack. Erst ein mittelschwerer Kaufrausch, dann Absinth und blutige Filme.



Nur dumm, dass sich am Sonntag mein Lieblingskoch aufgemacht hat, die sieben Weltmeere zu umsegeln. Wo ich doch keine Tütensuppen mehr sehen kann. Und Pudding auch nicht. Alles Suppe! Alles andere süß! Gut, man kann auch Fischpudding und Puddingsuppe kochen - aber: Will man das?

Montag, 7. September 2009

Arlo Guthrie

Gestern habe ich beim Zimmermann eine süße Platte aus den 60ern gehört. Da hast du:

Lebensvermeidungsstrategien

Nach einem langen Lebensloch wollte ich mich eigentlich gut gelaunt und erholt aus dem Urlaub melden. Denkste! In letzter Sekunde hat mich mein Roller noch rasch hinter einen Lkw geschmissen. Aber fünf Wochen Flüssignahrung sind doch fast nix! Und wenn ich erst wieder laufen kann, ist die Welt bestimmt voll Freude und Blumen und Bienen und rosa Luftballons.

Manchmal finde ich wirklich, ich verabscheue das Leben zu recht ...



Zwei Zähne standen mir quer im Mund und ich sah mich schon zahnlos durchs Leben gehen. Aber einen Zahnarzt und zwei Krankenhäuser später stand wieder alles, wo es hingehörte. Naja, alles das, was noch da war. Vorne fehlen mir jetzt drei halbe Zähne, was sich - wenn ich mit der Zunge dran spiele - anfühlt, als hätte ich kleine spitze Vampirbeißerchen, hihi. Und ich sage euch: Wenn euch ein großer, starker, gefährlicher Zahnarzt ängstlich, mitleidsvoll und zutiefst besorgt in den Mund guckt, um euch dann sofort ins Krankenhaus zu schicken, das ist wirklich furchteinflößend.



Aber alles hat auch sein Gutes: Mit Zahnklammer (in der Hoffnung, dass die Zähne wieder festwachsen), aufgeschlagenen Knien und kaputtem Kinn (verdammt, nicht im Bild) fühlt man sich wieder wie mit 12.

Ich will auf den Arm ... *heul*