IMMER ALLES GESTERN!
Donnerstag, 19. März 2009
Organisation kommt doch von organisch - oder?
Das hier ist mein unglaublich strukturierter, gut übersichtlicher und hoch motivierender Auftrags-wenn-fertig-Wegstreichplan der letzten Woche. Besonders hervorzuheben: das cutting-edge Prioritäten-Feature, das dräuende Abgabetermine auf den ersten Blick ins Auge pfählt.
IMMER ALLES GESTERN!
IMMER ALLES GESTERN!
Sonntag, 22. Februar 2009
Van Helsing oder die Frage, warum ein schlechter Film nicht dazulernt, wenn man ihn nur oft genug anschaut
In Zeiten der Artificial Intelligence doch gar keine so absurde Frage?
Nun iss noch was!

Ein Brot, ein Kuchen, ein Fisch. Pro Person - versteht sich. Und mütterliche Fürsorge zu Hauf oben drauf! Hach, was war das ein schönes Frühstück mit Birgit und Freunden. So viel Wohlfühlfaktor unter Fremden gab es lange nicht. Aber später hat es mich ein bisschen melancholisch gestimmt, weil es mich auch an früher erinnert hat, wo diese stundenlangen Frühstückssitzungen mit diesem und jenem nicht selten waren. Gut, dass die fünf Liter Kaffee jeden Trübsinn im Keim ertränken! Und nun ran ans Doggy Bag, gnihi!
Sonntag, 8. Februar 2009
In einer sternenklaren Nacht ...
... sieht man vielleicht einen, der unter freiem Himmel einige Freunde auf seinen eigenen Spuren zurückführt in die Abenddämmerung, freundlich gestikulierend, während er mit warmer Stimme die Erscheinungen rechts und links mit liebevoll klugen Beschreibungen versieht. Folgt ihm, wenn ihr so einen seht.
"When you love music, you want everything related to it, closely or not, to be beautiful too." Benoît Hennebert, Dezember 1984.
So steht es über der Ausstellungsbeschreibung zu Après Crépuscule - Na Schemering - After Twilight - Nach Dämmerung, jener Ausstellung, die Anlass für diesen Post ist. Für mich drückt das eine Liebe, eine Ernsthaftigkeit und einen Respekt für den Gegenstand der eigenen Beschäftigung aus, die ich gerne auf die Schau und ihren Kurator übertrage und die in mir eine kindliche Freude darüber ausgelöst haben, Oliver inmitten so vieler interessierter Menschen zu sehen.
Noch bis zum 5. April im Kölnischen Kunstverein.
Aber vorher lest ihr bitte von welchen, die es besser sagen können, worum es geht: Claus Richter zum Plattenlabel Les Disques du Crépuscule, um das sich alles dreht, und natürlich Olivers Ankündigung oben.
Freitag, 6. Februar 2009
"Wir sind hier, um Ihnen zu helfen!"
Endlich klappt's mit den personalisierten Spammails. Heute machte man sich in meinem Emailfach keine Sorgen um meine männliche Virilität, sondern bot mir auf mich persönlich zugeschnittene Produktinformationen. Die Sprachsoftware WhiteSmoke hat offensichtlich alles, was eine kleine Übersetzerin und Lektorin braucht. Und das gleich im sprachlich geschliffenen Dutzend. Meine Lieblingsbetreffe:"Beginn auf der ausgezeichneten englischen Sprache zu schreiben!"
"Niemand soll über Ihr englisches Geheimnis wissen."
"Haben Sie das Wort vergessen?"
Und mit einigem Abstand an der Spitze:
"Der Besitzer der Auszeichnungen in der Sphäre der Rechtschreibungsprüfung."
Ein Pfui für lieblose Werbung!
Dienstag, 3. Februar 2009
Nico
Im Museum für Angewandte Kunst in Köln gab es bis vor drei Tagen eine Ausstellung über Nico, zu der ich eigentlich hätte gehen wollen. Wie typisch. Zu meinem persönlichen Trost wollte ich dann "Femme Fatale" posten, aber alle Mitschnitte von Nico & Velvet Underground lassen sich hier nicht reinkopieren.
Dann eben gestückelt.
Guckst du Velvet Underground in Andy Warhols, Exploding Plastic Inevitable, auch wenn der Ton nicht sonderlich gut ist, aber wir wollen das hier ja highbrow halten, hm?
Und guckst du hier und wirst du unendlich traurig über diesen Augen:
Dann eben gestückelt.
Guckst du Velvet Underground in Andy Warhols, Exploding Plastic Inevitable, auch wenn der Ton nicht sonderlich gut ist, aber wir wollen das hier ja highbrow halten, hm?
Und guckst du hier und wirst du unendlich traurig über diesen Augen:
Montag, 2. Februar 2009
Nachtgespinste
Wenn das Schwarz im Kopf tiefschwarz wird und irgendeine, egal welche reale Form annehmen will, dann hat man vielleicht zu viel Dark Wave gehört, vielleicht aber auch nur unterbelichtete Videos geschaut. Ein neues Gefühl, jedenfalls. Eins das man jetzt auf die Spitze und darüber hinaus treiben müsste, als Exorzismus sozusagen, am besten mit Dark Ambient, Soundtrack all meiner ungeträumten Albe. Aber auf der Suche nach etwas ganz besonders gruselig Verschreckendem (ich hab ziemlich schnell abgebrochen) fand ich dies hier von Jarboe - und das ist doch viel spannender und bemerkenswerter und immer diese thematische Stringenz in Blogposts ist ja auch langweilig, nicht?
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